Papst Franziskus spricht in der Freude des Evangeliums von den „Herausforderungen der städtischen Kulturen“ und ermahnt uns, die Stadt von einer kontemplativen Sicht her zu erkennen, also mit einem Blick des Glaubens, der jenen Gott offenbart, der in ihren Häusern, auf ihren Straßen und auf ihren Plätzen wohnt. Die Gegenwart Gottes begleitet die Nachforschungen, die die Menschen in Gang bringen, um Halt und Sinn für ihr Lebens zu finden.

„Diese Gegenwart muss nicht hergestellt, sondern entdeckt, enthüllt werden. Gott verbirgt sich nicht vor denen, die ihn mit ehrlichem Herzen suchen, auch wenn sie das tastend, auf unsichere und weitschweifige Weise tun.“

Im Moment ist die Basilika dank der Bemühungen zahlreicher Freiwilliger täglich von 10.00h bis 20.00h geöffnet (außer Mittwochmittag) und stellt einen Ort dar, der für alle zugänglich ist, die den Traum des Heiligen Vaters erfüllen möchten. Dieser stellt fest: „Die Kirche ist berufen, immer das offene Haus des Vaters zu sein. Eines der konkreten Zeichen dieser Öffnung ist es, überall Kirchen mit offenen Türen zu haben. So stößt einer, wenn er dem Wort Gottes folgen will, nicht auf die Kälte einer verschlossenen Tür“.

Auf der anderen Seite soll es keine kalte Öffnung sein, sondern eine mit Wärme, die die Gegenwart von Jesus bestrahlt. „Oft kämpfen die Bürger in ihrem täglichen Leben, um zu überleben und in diesen Kämpfen verbirgt sich ein tiefes Gefühl der Existenz, welches auch ein tiefes religiöses Gefühl einschließt“.


All diejenigen, die „kämpfen, um zu überleben“ sollen wissen, dass sie dienstags und donnerstags (von 13.00h bis 19.00h) das Allerheiligste Sakrament finden können, das zur Anbetung an das Volk gerichtet ist. Es wird zur Betrachtung und zur Entstehung eines Dialogs aufgestellt, der demjenigen gleichkommt, den der Herr in der Nähe des Brunnens der Samariterin darlegte, wo diese versuchte ihren Durst zu stillen.

Könnten wir, vor allem die Brüder und Schwestern der Bruderschaft der Barmherzigkeit, doch nur das übermitteln, was das Evangelium besagt: „Der Herr ist hier und erwartet dich“. Oft sind für diese freie Begegnung im Gebet weder der richtige Ort noch die nötige Ruhe gegeben. In der Basilika möchten wir diesen großzügigen Zeitplan anbieten, damit Sie sich an unseren Herrn wenden können.




Die Basilika bietet während der Zeiten der Liturgie auch einen Rückzugszyklus an: Advent, Fastenzeit, Ostern, etc. Sie finden samstagmorgens von 10.00h bis 13.00h statt. Sie dienen auch als Orte der Zusammenkunft mit Gott im Zentrum der Stadt, wie eine Art Oase in der Stadt.

Der Heilige Geist kann eine Veränderung in unseren versteiften Herzen herbeiführen. Im heiligen Babylon bemühten sich Männer und Frauen, für eine Einheit zu sorgen, die nie erreicht wurde, und einen unrealisierbaren Frieden zu erlangen. An Pfingsten aber erschien der Heilige Geist, um dafür zu sorgen, dass sich alle verstanden, obwohl jeder eine andere Sprache sprach. Bei diesem Wort, das sie vereinte ohne ihre Identität zu verleugnen, handelt es sich um eine Einheit und einen Frieden, die uns als Geschenk von Gott dargeboten werden.

Uns für dieses Geschenk des Herrn zu öffnen, hat die Basilika zu einer breiteren Öffnung veranlasst sowie dazu, die eucharistische Gegenwart auf ausgedehntere Weise ins Zentrum zu rücken und gemeinsame Orte des Gebets zu erschaffen, die uns in Samariter verwandeln mögen, so wie diejenigen, die sich bemühen, in unserer Stadt zu „überleben“.

Im Folgenden sehen Sie den Plan für diese Rückzüge.